Durchnässen war gestern
Als unser einjähriger angefangen hat, unsere bis dahin üblichen Wegwerfwindeln, Hausmarken der üblichen Drogeriemärkte durchzunässen, begann ich nach Alternativen zu suchen. Denn fünf mal am Tag das Kind umziehen, weil keine Windel passte, war wirklich unschön. Durchschlafen war auch nicht mehr möglich, da der kleine Mann natürlich wach wurde, wenn er klatschnass war.
Das richtige System für einen finden
Von Lillydoo über Pampers und andere Marken, hatten wir alles versucht und alle mit dem gleichen Ergebniss – Kind nass. Zufällig las ich dann in einem Blog über den Wechsel zu Stoffwindeln. Also klickte ich mich ein paar Tage durchs Internet und bestellte schließlich zwei Pocketwindeln, was aber so gar nicht mein System war. Da es mir aber neben unserem Pee-Problem auch gefiel den Müll drastisch zu reduzieren (vor allem da wir in einem halben Jahr unser zweites Kind erwarten), suchte ich weiter und wagte nach einer Besprechung mit dem Herrn und Geldverdiener des Hauses, die Investition in die Windeln der Windelmanufaktur.
Ich hatte echt bedenken, da es im ersten Moment eine Menge Geld ist, was wenn man sie dann auch nicht nutzen mag?Aber wir sind alle drei vom simplen System begeistert und nach drei Tagen hatte ich raus wie lange welche Einlagen bei unserem Zwerg dicht halten und Seitdem geht’s hier endlich trocken zu und wir haben Säckeweise weniger Müll ! :)Kind Nummer zwei werden wir direkt nach den ersten paar Tagen auch gleich mit diesem Stoffwindelsystem wickeln. Auch wenn ich schon gespannt bin wie winzig die Windeln für die ganz kleinen wohl sind.
In manchen Städten gibt es sogar Zuschüsse für Stoffwindeln, was ich wirklich super finde und was sich hoffentlich noch verbreitet.
